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Liquiditätssicherung durch Bestands- und Planungssoptimierung

Caniu unterstützt Sie, die durch CORONA erforderliche Bestands- und Planungsoptimierung erfolgreich umzusetzen - ermöglicht die Freisetzung von gebundenem Kapital. Zur Realisierung größtmöglicher Potenziale sollte dies mit einer Sortimentsfokussierung kombiniert werden. 
Mit den richtigen Planungsstrategien und -parametern können Unternehmen schon kurzfristig einen bedeutenden Teil der Liquidität bereitstellen und so langfristig wieder zu nachhaltigem Unternehmenswachstum und Profitabilität beitragen. Zusätzlich können Lager-, Lagerhaltungs- und Kapitalkosten reduziert werden.

Ihre Herausforderungen

Verursacht die aktuelle Situation auch bei Ihnen Liquiditätsengpässe? 

Möchten Sie Ihr Unternehmen trotz widriger Umstände sicher durch die Krise und selbst unter veränderten Rahmenbedingungen langfristig wieder auf Wachstumskurs bringen? 

Auch wenn es derzeit attraktive Finanzierungsmöglichkeiten von Bund und Ländern gibt, muss das notwendige Kapital nicht nur von extern kommen. Es kann auch aus Quellen im eigenen Unternehmen stammen.

Eckpunkte unseres Vorgehens

Im Rahmen einer Schnelldiagnose werden sowohl Planungs- & Dispositionsverfahren als auch relevante Planungsparameter für Rohmaterialien, Komponenten, Halbfabrikate und Fertigwaren analysiert. Oft trifft man dabei auf heterogene Softwarelandschaften (ERP; SCP; MAWI) mit unterschiedlicher Funktionalität und zuweilen mangelnder Integration. 

Zur detaillierten Bestimmung des Bestandsoptimierungspotenzials greifen wir auf bewährte Bestandsanalysetools zurück, welche auf Basis von Bestands- und Verbrauchsdaten sowie weiteren Planungsparametern (z.B. Wiederbeschaffungszeit, Sicherheitsbestand, Bestellzeitpunkt, Materialwert, Losgröße, Service Level, Wiederbeschaffungskosten) den optimalen Bestand auf Materialnummernebene ermitteln. Analyseschwerpunkte sind hier die Bestandsstruktur, die Ermittlung optimaler Losgrößen, Sicherheitsbestände und ggfs. Wiederbestellpunkte, Sensitivitätsanalysen bestimmter Parameter und entsprechende Planbestandssimulationen.
Bestandspotenziale werden basierend auf Sollbeständen und Beschaffungsfrequenzen ermittelt. Dabei werden historische Bedarfe und die Prognostizierbarkeit der jeweiligen Materialien berücksichtigt. Durch den Vergleich vom Ist- zum errechneten Soll-Bestand können reale Optimierungspotenziale hergeleitet und spezifische Bestandsstrategien je nach Teiletyp definiert werden.

Mit Sicherstellung der Stellhebel zur Bestandsoptimierung und den Erkenntnissen aus einer qualitativen und quantitativen Analyse der Planungsverfahren lassen sich zielgerichtet kurz- und mittelfristige Optimierungsmaßnahmen („Quick Wins") in allen relevanten Bereichen ermitteln.
Handlungsfelder können in der Supply Chain Planung, in der Disposition, im Einkauf, in der Produktion, in der Distribution aber auch im Vertrieb und in der Pflege der Materialstammdaten liegen.

Sie erhalten dadurch einen konkreten Umsetzungsplan zur Optimierung der jeweiligen Material- und Bestandsarten, z.B. für ...

  • die übergreifende Wertschöpfungskette:
    Bestandshöhe und Durchlaufzeiten entlang der Wertschöpfungsstufen und der Lieferkette, sowie die Bestandsverteilung im Netzwerk
  • Bestandsprozesse und -verantwortung:
    Bestandsplanung und Dispositionsprozesse, Bestandsstrategie (z.B. Make-to-Order, Make-to-Stock, Make-to-Forecast), Bevorratungskonzepte, Sicherheitsbestände, Steuerungskonzepte, Zielvorgaben und Berichtswesen
  • die Bestandsstruktur:
    Klassifizierung (nach ABC, XYZ und Prognosefähigkeit der Materialien) zur Analyse der Bestandshöhen, Umschlagsanalyse, Reichweitenanalyse
  • die Planung und Disposition:
    Differenzierte Planungsstrategien, auf Basis kundenbasierter Service Level Anforderungen und Nachfragemuster, zur Erhöhung der Lieferfähigkeit und verbesserten Einhaltung der Auftragsabwicklungszeit zum versprochenen Liefertermin

Caniu - Ihr kompetenter Partner zur Liquiditätssicherung

Wir können Sie kompetent und flexibel bei der Bestands- und Planungsoptimierung unterstützen, ob als Berater, Business Coach oder Interimsmanager. Unser Beitrag für ein gemeinsames erfolgreiches Vorgehen zur Liquiditätssicherung:

  • Beraterteam mit langjähriger relevanter Erfahrung als Managementberater in jungen Unternehmen, im Mittelstand oder mittelständischen Konzerngesellschaften
  • Erprobte, hoch qualifizierte Caniu Netzwerkpartner (Assoziierte Partner), um branchen- und funktionsspezifische kritische Aufgabenstellungen erfolgreich zu beantworten
  • Umfassende Methodik für eine faktenbasierte Analyse und Umsetzung, die ein kosteneffizientes und schnelles gemeinsames Vorgehen mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern ermöglicht

Wenn Sie mehr über unsere Dienstleistungen zur Liquiditätssicherung erfahren möchten, kontaktieren Sie uns. In einem persönlichen Gespräch können wir Ihnen gerne unser Vorgehen für die spezifische Situation Ihres Unternehmens vorstellen.

Ihre Herausforderungen

Während bei klassichen Projekten zur Verbesserung des „Net Working Capital" (Nettoumlaufvermögen) die Geschäfts- & Finanzverantwortlichen meist direkt die Optimierung von Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Forderungen gegenüber den Kunden steuern können, gestaltet sich die Optimierung der Bestände meist wesentlich schwieriger und langwieriger.

Das Bestandsmanagement umfasst in der Regel Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Halbfabrikate sowie Fertigwaren und hat damit einen wesentlich größeren Kreis an internen „Stakeholdern". Prozesse und Verantwortlichkeiten erstrecken sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Vertrieb, über die Planung & Disposition, den Einkauf, die Produktion bis hin zur Distribution. Hier gibt es vielfach das meiste Potenzial, Liquidität freizusetzen.

Unser Beratungsangebot

Unser Vorgehen ermöglicht meist eine deutliche Bestandsoptimierung, gepaart mit einem risikoarmen Ansatz unter Berücksichtigung vorher gelaufener Sortimentsoptimierungsmaßnahmen. Faktenbasierte Analyseergebnisse bzw. konkrete Handlungsempfehlungen gibt es bereits nach einigen Wochen nach Abschluß der Schnelldiagnose- bzw. Business Case & „Quick Win"-Phase, die im im Rahmen der Umsetzungsphase systematisch verfolgt werden.

Wesentliche Ergebnisse:

Nach Abschluß der Schnelldiagnosephase (siehe Unsere Sicht der Dinge - ca. 2 - 3 Wochen):

  • Evaluierung und Analyse des Bestandportfolios:
    die Kapitalbindung, deren Verteilung und deren bestimmende Faktoren entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind transparent
  • Aufdecken aktueller Schwachstellen
    im Bestandsmanagement sowie konkreter, priorisierter Optimierungspotenziale
  • Bewertung
    relevanter KPI Entwicklungen, bisheriger Maßnahmen und Vorschlag eines konsolidierten Aktionsplans

Nach Abschluß der Business Case & „Quick Win" Phase (ca. 2 - 4 Wochen):

  • Ermittlung des Soll-Bestands
    unter Berücksichtigung gewünschter Service Level und aktueller Inputgrößen ermöglicht eine faktenbasierte Business Case Bewertung
  • Belastbare Optimierungspotenziale
    sind bestimmt und mit konkreten Maßnahmen unterlegt
  • „Dispo-Leitteile",
    die zu 80% der Bestandsoptimierungspotenziale beitragen, sind identifiziert und ein „Leitteile-Controlling" zur Erreichung von Quick Wins ist aufgesetzt
  • Definition und Abstimmung von mittelfristigen Maßnahmen
    ermöglichen deren unmittelbare Umsetzung (und ermöglichen ein Maßnahmencontrolling)

Nach Abschluß der Umsetzungsphase (ca. 6 – 8 Monate):

  • Einkaufs- und Produktionslosgrößen sind optimiert,
    auf Basis der ermittelten Lagerhaltungskostenquote und den „Einmalkosten" für Beschaffung bzw. Produktion
  • Lieferantenvereinbarungen
    zur verbesserten Teileverfügbarkeit, geringeren Mindestbestellmengen und kürzeren Lieferzeiten (z.B. Konsignation, Vendor Managed Inventory, dedizierter Service-Bestand) sind umgesetzt
  • Verwertung Ladenhüter - Tote Bestände und Bestände mit extremen Reichweiten sind über Verwerter liquidiert oder anderweitig entsorgt
  • Ware in Arbeit w
    ird über einen „WIP-Tracker" genau gesteuert und systematisch reduziert; Durchlaufzeiten durch die Produktion werden stabilisiert und kontinuierlich optimiert
  • Alle Maßnahmen setzen an den relevanten Stellhebeln an und reduzieren das gebundene Kapital dadurch nachhaltig

Ihr Vorteil

  • Bewährte Vorgehensweise und wissenschaftlich fundierte Analysemethoden zur Bewertung und Verbesserung der Bestandssituation
  • Schneller Überblick und genaue Analyse der Leistungsfähigkeit im Bestandsmanagement und eine Liste einfacher Maßnahmen, um schnell Liquidität frei zu setzen
  • Pragmatische Verarbeitung unterschiedlichster Datenvolumina (von Excel-basierten Schnelldiagnosen bis hin zu Big Data Analytics)
  • Spezialisiertes Wissen und Know-How im Bereich Bestands- und Planungsoptimierung
  • Seniores Team mit einem sehr breiten Spektrum an Fähigkeiten und Umsetzungserfahrungen im Bereich Bestandsoptimierung und Supply Chain Management
  • Geringes Risiko da wir Service Level Optimierung und Produktverfügbarkeit vor Bestandsabbau setzen

Wenn Sie kurzfristig die Notwendigkeit einer gezielten Unterstützung zur Bestands- und/oder Service Level Optimierung sehen, kontaktieren Sie uns. Wir unterbreiten Ihnen gerne nach einem Gespräch ein attraktives Angebot.

Ihre Herausforderungen

Die Volatilität zu beherrschen ist gerade in Krisenzeiten der Schlüssel für den künftigen Unternehmenserfolg. Wenn Sie jedoch schon in einem relativ stabilen Marktumfeld keinen wirklich positiven Trend bei der Entwicklung operativer Schlüßelkennzahlen (KPIs) wie Vorhersagegenauigkeit, Lieferfähigkeit (zum Kundenwunschtermin), Auftragsabwicklungszeit und Einhaltung von Lieferzusagen (z.B. „OTIF = on-time-in-full") erkennen konnten, sollten spätestens jetzt die Alarmglocken läuten.

Kommen Ihnen die folgenden Herausforderungen bei der operativen Planung bekannt vor?

  • Prognosefehler und -abweichungen, v.a. auf Materialebene, sind oft für viele Materialien signifikant
  • Nachfrage- und Angebotssituation für viele Produkte scheint nicht synchronisiert. Dies resultiert in unnötigen Bestandsaufbau einerseits und unzufriedenen Kunden oder entgangenen Umsatz anderseits (und im schlimsten Fall, alldem zugleich)
  • Eine einheitliche Planungslösung für Materialien mit unterschiedlicher „Prognostizierbarkeit" und unterschiedlichen Volumina ist nicht optimal, wird aber auch nicht verändert
  • Häufige Umplanungen reduzieren den Gesamt-Output in der Produktion, erhöhen die Varianz in der Produktionsdurchlaufzeit und verursachen oftmals einen sogenannten „Peitschen-/Bullwhip-Effekt"
  • Planer nutzen oft den Großteil ihrer Zeit zur „Brandbekämpfung" und können daher selten ihren Fokus auf die Ursachenanalyse von Problemen und die Verbesserung der Planungsprinzipien und –parameter legen

Unser Beratungsangebot

Wir zeigen Ihnen im Rahmen einer Schnelldiagnose welche Planungsprinzipien Sie für Ihr Produktportfolio effektiv anwenden sollten und helfen Ihnen während der Umsetzungsphase, so Service Level zu optimieren und gleichzeitg gebundenes Kapital frei zu setzen.

Wesentliche Ergebnisse:

Nach Abschluß der Schnelldiagnosephase (ca. 3 - 4 Wochen):

  • Aufdecken aktueller Schwachstellen in der Planung und Disposition sowie konkreter Handlungsempfehlungen
  • Identifizieren von Materialien mit schwankenden und sporadischen Bedarfsmustern die nicht Forecast-basiert geplant werden können
  • Vorschlag eines Segmentierungsmodells für das Produktportfolio der Fertigwaren mit den jeweils empfohlenen Dispositionsstrategien
  • Leitlinien, um eine einfache, agile und zugleich stabile operative Planung zu erreichen

Nach Abschluß der Umsetzungsphase (ca. 4 – 8 Monate):

  • Differenzierte Planungsstrategien,
    auf Basis kundenbasierter Service Level Anforderungen und Nachfragemuster, sind faktenbasiert ermittelt und mit den beteiligten „Stakeholdern" abgestimmt und umgesetzt
  • Die Planung vorhersehbarer und hochvolumiger Bedarfe ist stark vereinfacht
    (z.B. durch eine Zyklusplanung)
  • Die Planung eher unvorhersehbarer Bedarfe,
    die trotzdem eine sofortige Verfügbarkeit erfordern, ist durch eine verbrauchsgesteuerte Planung mit statistisch belastbaren Parametern umgesetzt
  • Die Planung von Produkten mit stark schwankenden und sporadischen Bedarfsmustern
    erfolgt entweder auftragsbezogen, auf Basis vertriebsspezifischer Inputs (z.B. für einzelne Projekte) oder auf Basis spezieller Statisikmodelle, wenn eine sofortige Produktverfügbarkeit gewährleistet werden soll
  • Umplanungen werden weitestgehend vermieden,
    um die Produktionskapazitätsnutzung zu maximieren, die Produktionsdurchlaufzeiten zu stabilisieren und „Bullwhip-Effekte" zu vermeiden

Ihr Vorteil

  • Bessere Synchronisation von Angebot und Nachfrage. Daraus resultieren in der Regel ein Bestandsabbau, eine höhere Kundenzufriedenheit und die Vermeidung entgangener Umsätze
  • Die Lieferfähigkeit und Einhaltung der Auftragsabwicklungszeit zum versprochenen Liefertermin erhöht sich in der Regel signifikant
  • Optimierung des Produktions-Outputs und Vermeidung des „Peitschen-/Bullwhip"-Effekts
  • Spezialisiertes Wissen und Know-How im Bereich Bestands- und Planungsoptimierung
  • Seniores Team mit einem sehr breiten Spektrum an Fähigkeiten und Umsetzungserfahrungen im Bereich Planungsoptimierung und Supply Chain Management

Wenn Sie kurzfristig die Notwendigkeit einer gezielten Unterstützung zur Planungs-Optimierung sehen, kontaktieren Sie uns.
Wir unterbreiten Ihnen gerne nach einem Gespräch ein attraktives Angebot.

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Martin Laub

Assoziierter Partner 

Experte für Supply Chain Management, Working Capital Optimierung, Beschaffung / Einkauf - Optimierung und Performance Management mit langjähriger Erfahrung als international tätiger Berater

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